Tanzwoche vom 20. - 25. Februar 2011 PDF Drucken E-Mail
News - Offene Jugendarbeit
Freitag, den 20. Januar 2012 um 15:47 Uhr

Die Anmeldung ist möglich über dieses Formular an Fax 0371/4498739 oder per Mail (mit den abgefragten Daten des Formulars) an: jugendclub[at]ajz.de.

 
Zirkuswoche vom 13. - 17. Februar 2012 PDF Drucken E-Mail
News - Offene Jugendarbeit
Freitag, den 20. Januar 2012 um 15:31 Uhr

Die Anmeldung ist möglich über dieses Formular an Fax 0371/4498739 oder per Mail (mit den abgefragten Daten des Formulars) an: jugendclub[at]ajz.de.

 
Praktikannt_innen gesucht PDF Drucken E-Mail
News - Offene Jugendarbeit
Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 16:14 Uhr

Das AJZ Chemnitz ist ein freier Träger der Jugendhilfe mit verschiedenen sozialpädagogischen und soziokulturellen Projekten und Angeboten.

Wir suchen Praktikannt_innen, welche erfolgreich ihre Praxiserfahrungen unter fachlicher Anleitung erweitern möchten, Kompetenzen im Feld der Sozialen Arbeit im Bereich offener Kinder- und Jugendarbeit und außerschulischer Jugendbildung erwerben oder ausbauen wollen. Wir bieten interessante, vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben, die Möglichkeit von eigenverantwortlichem Handeln und dem Einbringen von eigenen Ideen und der Umsetzung eigener Projekte.
Fühlst Du dich angesprochen, dann melde Dich unter jugendclub[at]ajz.de oder 0371 / 4498713.

Wir freuen uns auf Dich!

 

 
Workshop „Emanzipativer Umgang mit Erwerbslosigkeit und Jobcenter“ PDF Drucken E-Mail
News - Politik
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 22:09 Uhr

Das Bildungskollektiv Chemnitz wird im Januar unter dem Motto „Überflüssig, prekär und trotzdem da“ dazu anregen, sich – vielleicht stärker als bisher in hiesigen Kreisen – mit dem System der verwalteten Erwerbslosigkeit zu beschäftigen. In zwei Veranstaltungen sollen zum einen die ökonomisch-politischen Ursachen von Arbeitslosigkeit angehört und diskutiert werden und zum anderen im Rahmen eines Workshops Ratschläge gegeben werden, wie Erwerbslose ihre Rechte behalten und verteidigen können – für einen emanzipativen Umgang mit Erwerbslosigkeit und Jobcenter!

Hintergrund für diese beiden Veranstaltungen sind Beobachtungen (an einem Selbst und an Anderen), dass Arbeitslosigkeit auch in linken Kreisen als Tabu behandelt wird, wie es sich beispielsweise in folgender Aussage widerspiegelt: „Wer arbeitslos ist, hat sich nur nicht ausreichend bemüht.“ Oftmals steht damit ein falsches Schuldbewusstsein einem selbstbewussten und emanzipativen Umgang mit Arbeitslosigkeit entgegen. Ein anderer Aspekt ist, dass Einige aus Erzählungen oder eigenen Erfahrungen vom schikanösen Hartz IV-System eingeschüchtert sind und deshalb lieber die Flucht nach vorn – in die „Scheißjobs“ – antreten. Ein dritter Punkt ist das Stigma der Arbeitslosigkeit: Es ist bekannt und so wird es oft genug, von Hilfsarbeitern bis zu Akademikern und selbstverständlich auch vom „persönlichen Ansprechpartner“ im Jobcenter, kolportiert: Arbeitslosigkeit führe beinahe zwangsläufig zu persönlicher Hoffnungs- und Antriebslosigkeit. Das sind schlechte Nachrichten für eine Initiative, die sich der Erwerbslosigkeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen praktisch wie theoretisch und möglichst emanzipativ stellen will. Was kann man tun? Ein selbstorganisierter Erfahrungsaustausch zwischen Hartz IV- Betroffenen und eine bessere Aufklärung zum Arbeitslosen- und Sozialrecht kann einerseits dazu führen, die Spielräume, die man als Erwerbsloser hat, besser ausnutzen zu können. Dass das von Vorteil ist, zeigen Beispiele aus verschiedenen Städten. So hat man u.a. in Berlin und in Köln gute Erfahrungen damit gemacht, das Recht auf das Mitbringen einer Begleitperson zu den ARGE-Terminen tatsächlich zu nutzen. Häufig besserte sich dadurch der Ton und das Benehmen des Sachbearbeiters gegenüber dem Geladenen, die Schikanen nahmen ab. Andererseits liegt - neben einer quasi-gewerkschaftlichen Vertretung von Erwerbslosen, welche auf alle Fälle notwendig ist - die Chance für eine „nachhaltige“ Erwerbsloseninitiative auch darin, eine Kritik an der (deutschen) Arbeitsgesellschaft, im wahrsten Sinne des Wortes, zu üben. Und das eingeschlafene Projekt der „Glücklichen Arbeitslosen“ für sich und mit anderen zu reanimieren.
Die geplanten Veranstaltungen im Überblick:

Dienstag | 10.01.11 | 19 Uhr | Lesecafé Nachschlag
Die Ursachen von Arbeitslosigkeit. Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung (nicht nur für Erwerbslose).


Samstag | 21.01. | 10-17 Uhr  & Sonntag | 22.01. | 10-14 Uhr | AJZ Chemnitz
Workshop „Emanzipativer Umgang mit Erwerbslosigkeit und Jobcenter“

Mit Frank Jäger (Referent für Sozialrecht und Sozialpolitik, Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V./Wuppertal). Frank Jäger ist einer der Herausgeber des seit 1976 erscheinenden und ständig erweiterten, sehr nützlichen und kritischen Nachschlagewerks „Leitfaden ALG II/Sozialhilfe von A – Z“. In dem zweitägigen Seminar sollen folgende Themen im Mittelpunkt stehen:

- Rechte von Erwerbslosen

- Tipps und Tricks im Umgang mit dem Jobcenter

- Erfahrungen von Erwerbslosen-Selbstorganisationen von früher bis heute

- politische und soziale Hintergründe der deutschen Sozialgesetzgebung (Agenda 2010)

Falls jedoch andere Themen wichtiger erscheinen, lassen sich die Schwerpunkte entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer_innen kurzfristig variieren. Um das Seminar besser vorbereiten zu können, bitten wir freundlich um eine Voranmeldung– einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Teilnahme Workshop“ an:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Imbiss am Samstag auch. Mehr Infos?

 
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News - Allgemein
Freitag, den 07. November 2008 um 17:56 Uhr

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