Vortrag & Diskussion mit Benjamin Stegmann
16.03.2026 19:00 Uhr AJZ Chemnitz
Der islamistische Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 zeichnet sich gegenwärtig als der terroristische Höhepunkt einer Entwicklung aus, die im Tschetschenienkrieg ihren Anfang nahm. Über eintausend Menschen, zumeist israelische Bürger, wurden dabei von dschihadistischen Terroristen ermordet.
Diese Taten geschahen dabei nicht im Verborgenen und Stillen, sondern jeder sollte die grausamen Bilder und Videos in den Sozialen Netzwerken live verfolgen können. Ziel des islamistischen Terrors ist es, dass sich solche Abscheulichkeiten global verbreiten und auf die Zuschauer eine verrohende und abstumpfende Wirkung ausüben.
Mittels dieser Propagandastrategie soll eine neue Normalität erzeugt werden, in der schreckliche Ereignisse ihren Schreckenscharakter verlieren, sodass sich Vergewaltigungen, Hinrichtungen und Folterungen neben Katzen- und Tanzvideos, Kochtipps und Werbung im Internet einreihen - als eine ununterscheidbare, endlos zirkulierende Datenmasse.
Im Vortrag soll ausgehend vom 7. Oktober 2023 der Doppelcharakter der dschihadistischen Propagandaflut aufzeigt werden. Dabei wird einerseits die Entwicklung des Islamismus erläutert sowie die Radikalisierung der Anhängerschaft durch die Terrorpropaganda beschrieben. Andererseits gilt es zu beantworten, welchen Zweck der Dschihadismus mit dieser Propaganda gegen die westlichen Gesellschaften verfolgt und welche Auswirkungen dies auf die Konsumenten hat.
Benjamin Stegmann hat Geschichte und Informatik an der Universität Leipzig studiert. Er arbeitet zur Vermittlung von politischer Ökonomie, Psychoanalyse und Medientheorie.
Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen oder islamistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder islamistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, nationalistische, rassistische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu verwehren oder sie des Hauses zu verweisen.